08-07-2011
Eigentlich nicht. Die Antwort ist recht einfach. Wer einen Gaskamin um seiner Gemütlichkeit und Ästhetik willen bevorzugt, kann sich für einen offenen Gaskamin entscheiden.
Für wen der Aspekt des Wirkungsgrades ausschlaggebend ist, entscheidet sich besser für eine geschlossene Feuerstelle, weil dieser Kamin neben der Strahlungswärme auch einen Teil Rekuperationswärme liefert (Konvektionswärme).
Hinzu kommt, dass die geschlossene Feuerstelle sich besser für ‚Passivhäuser’ eignet.
Offene Kamine sind, was den Standort betrifft, anspruchsvoller, da die Zufuhr von Frischluft unten vorgesehen werden muss und der Kamin an einen atmosphärischen Abzugsschacht angeschlossen wird, was in einem Passivhaus zu Störungen der Lufttechnik führen kann. Dennoch fällt die Wahl in vielen Fällen auf eine offene Feuerstelle, weil diese recht einfach ist, was von vielen (Innen-) Architekten als Pluspunkt erfahren wird.